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Phänologie
[griech. ´die Lehre der Erscheinungen`] Die Phänologie ist eine Wissenschaft, die sich mit den Veränderungen des Klimas und dem Einfluss des Wetters auf die Natur befasst. So arbeiten bundesweit für den Deutschen Wetterdienst DWD viele phänologische Beobachter. Sie notieren die charakteristischen Entwicklungsstadien wie Blattaustrieb, erste Blüte und Fruchtansatz von bestimmten heimischen Pflanzen. Zusammen mit den jeweiligen Wetterdaten lassen sich daraus über Jahrzehnte bestimmte Entwicklungen herauslesen. Der Phänologische Kalender teilt die Jahreszeiten differenzierter ein als der Jahreskalender mit festen Terminen und zwölf Monaten. Eingeteilt wird das Phänologische Jahr in zehn Jahreszeiten, orientiert an charakteristischen Entwicklungsstadien typischer mitteleuropäischer Pflanzen. Wetterabhängig können diese Jahreszeiten über die Jahre und die Regionen variieren. So werden in den wärmeren deutschen Weinanbaugebieten die ersten Blüten eher erscheinen als in den kühleren und höher gelegenen Wintersportgebieten. Der Beginn des Vorfrühlings kann so  durchaus vierzehn Tage differieren. Nach dem Phänologischen Kalender können die Saat- und Erntetermine sicherer festgelegt werden. Auf den Samentüten der Pflanzen ist meist ein Monat zur Aussaat angegeben. Dieser Termin ist sehr vage. In einem Jahr herrscht im März schon warmes Wetter, im anderen Jahr liegt noch tiefer Schnee. Wann genau also sollen die Möhren nun ausgesät werden? Richtet man sich nun nach dem Phänologischen Kalender, so werden die Möhren gesät und die Speisezwiebeln gesteckt sobald die Forsythien blühen. Auch ist dann der richtige Zeitpunkt zum Schneiden der Rosen. Führt man ein Gartentagebuch, in dem die Wetterdaten, die einzelnen Gartenarbeiten  und die Veränderungen der Vegetation regelmäßig notiert werden, lässt sich ein Phänologischer Kalender für den eigenen Garten über die Jahre herausarbeiten. Damit lassen sich dann die für dieses Gebiet richtigen Saat- und Pflanztermine  noch genauer festlegen und die neuen Pflanzen können leichter, gesünder und kräftiger wachsen.
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Phänologie
[griech. ´die Lehre der Erscheinungen`] Die Phänologie ist eine Wissenschaft, die sich mit den Veränderungen des Klimas und dem Einfluss des Wetters auf die Natur befasst. So arbeiten bundesweit für den Deutschen Wetterdienst DWD viele phänologische Beobachter. Sie notieren die charakteristischen Entwicklungsstadien wie Blattaustrieb, erste Blüte und Fruchtansatz von bestimmten heimischen Pflanzen. Zusammen mit den jeweiligen Wetterdaten lassen sich daraus über Jahrzehnte bestimmte Entwicklungen herauslesen. Der Phänologische Kalender teilt die Jahreszeiten differenzierter ein als der Jahreskalender mit festen Terminen und zwölf Monaten. Eingeteilt wird das Phänologische Jahr in zehn Jahreszeiten, orientiert an charakteristischen Entwicklungsstadien typischer mitteleuropäischer Pflanzen. Wetterabhängig können diese Jahreszeiten über die Jahre und die Regionen variieren. So werden in den wärmeren deutschen Weinanbaugebieten die ersten Blüten eher erscheinen als in den kühleren und höher gelegenen Wintersportgebieten. Der Beginn des Vorfrühlings kann so  durchaus vierzehn Tage differieren. Nach dem Phänologischen Kalender können die Saat- und Erntetermine sicherer festgelegt werden. Auf den Samentüten der Pflanzen ist meist ein Monat zur Aussaat angegeben. Dieser Termin ist sehr vage. In einem Jahr herrscht im März schon warmes Wetter, im anderen Jahr liegt noch tiefer Schnee. Wann genau also sollen die Möhren nun ausgesät werden? Richtet man sich nun nach dem Phänologischen Kalender, so werden die Möhren gesät und die Speisezwiebeln gesteckt sobald die Forsythien blühen. Auch ist dann der richtige Zeitpunkt zum Schneiden der Rosen. Führt man ein Gartentagebuch, in dem die Wetterdaten, die einzelnen Gartenarbeiten  und die Veränderungen der Vegetation regelmäßig notiert werden, lässt sich ein Phänologischer Kalender für den eigenen Garten über die Jahre herausarbeiten. Damit lassen sich dann die für dieses Gebiet richtigen Saat- und Pflanztermine  noch genauer festlegen und die neuen Pflanzen können leichter, gesünder und kräftiger wachsen.